JOBRALLYE OKTOBER 2014

Am 14.10.2014 fand die Jobrallye unserer Mittelschule statt.

Zehn Betriebe und eine Erzieherin erklärten sich bereit, den Schülern insgesamt zwölf Berufe näher zu bringen. An zwölf Stationen konnten die Schüler unserer 8. Klassen zwölf Berufsbilder anhand praktischer und berufstypischer Tätigkeiten kennenlernen.

 

Im Folgenden werden die teilnehmenden Firmen genannt, denen wir sehr DANKEN für ihr Engagement und ein paar Schüleraussagen zu den Stationen:

 

WISAG

…stellten den Anlagenmechaniker und den Elektroniker für Energie- und riki01Gebäudetechnik vor.

Ich fand es cool, weil es etwas neues für mich war!“ Sergio

 

… stellten den Mechatroniker BMWund den Fertigungsmechaniker vor.riki02

„War sehr gut, weil wir einen „Menschen“ geschweißt haben.“ Arta

 

Happy kids… hier wurde der Beruf der Kinderpflegerin vorgestellt.

„Es war nett, was neues riki03auszuprobieren, aber ich fang nicht an, weil ich nicht mag, wenn kleine Kinder schreien.“ Ricardo

 

Massageschule… stellte den Beruf des staatl. anerkannten Masseur- und med. Bademeisters vor.riki04

„Die Frauen waren nett, haben alle Fragen beantwortet und das Massieren hat mir gefallen.“ Sascha

 

Hagebaumarkt… stellte den Beruf des Kaufmann im Einzelhandelriki05 (m/w) und der Fachkraft für Logistik (m/w) vor.

Spannend, weil es immer neue Sachen gibt, die man nicht kennt.” Jun

 

Aldi… stellte den Beruf des Kaufmann im Einzelhandel (m/w) und des Verkäufers (m/w) riki06vor.

Das an der Kasse hat mir Spaß gemacht, aber man muss auch lange arbeiten.“ Seyit

 

MAN… stellte den Beruf des Fertigungsmechaniker und andere technische Berufe vor.riki07

Ich fand es gut, weil es nicht langweilig war und Spaß gemacht hat.“ Jessika

 

Zausinger… stellte den Beruf des Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik vor.riki08

Cool, jetzt weiß ich, wie man richtig Kabel setzt.“André

 

 

Polizei… stellte den Beruf des Polizeivollzugsbeamten vor.riki09

Ich weiß, dass ich jetzt viel für die M-Klasse lernen  muss.“ Jessika

 

 

applemodels… stellte verschiedene Berufe aus der Modebranche vor.riki10

Es war interessant, welche Möglichkeiten man in der Modebranche hat.“ Michael

 

 

Für das Catering in der Pause sorgten die Schüler der 8c unter Anleitung von Frau Gueye.

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Die Rückmeldungen der Firmen, der Schüler und der beteiligten Lehrer war insgesamt sehr positiv und wir danken allen Beteiligten, dass dieser Tag ein weiterer Schritt auf dem Weg zum „Traum“-Beruf unserer Schüler war.

Danke sagt das Jobrallye-Team

 


Berufsorientierungscamp der 8. Klassen

Berufsorientierungscamp der 8. Klassen im November 2014

durchgeführt vom KJR München

im Schullandheim Ambach

Kaufmann im Einzelhandel?riki5

KFZ-Mechatronikerin? Oder doch lieber Erzieherin? Das sind die Fragen, die unserer Schüler der 8. Klasse vor ihrem ersten Praktikum bewegen.

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Ein weiterer Schritt in Richtung „Traum“-Beruf war nach der Jobrallye das Berufsorientierungscamps in Ambach:

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Idyllisch gelegen am Starnberger See beschäftigten sich die Schüler in verschiedenen Workshops mit ihren Stärken, konnten beim Geo-Caching Umwelterfahrungen machen und anhand von praktischen Tätigkeiten weitere Fähigkeiten und Stärken kennenlernen.

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Zum Abschluss konnten sie die neuen Erfahrungen und die neuen Erkenntnisse über sich in einem fiktiven Vorstellungsgespräch einbringen.

Für Schüler, Lehrer und Coaches waren diese Woche eine rundum gute Sache.    riki4

 


Sammelaktion für STERNSTUNDEN e. V.

“Wir wollen helfen” beschlossen die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule an der Eduard-Spranger-Straße als sie die Bilder von der Flut auf dem Balkan sahen.

Sternstunden

Gesagt, getan. Die 8. Klasse von Angelika Potkowa gestaltete Plakate und machte Durchsagen, um die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule zu Spenden aufzurufen. Ganze 770 Euro kamen dabei für die Hochwasserhilfe Balkan von Sternstunden zusammen. Mit dem Geld werden Kinderhilfsprojekte beim Wiederaufbau nach der Flut unterstützt. Wir sagen Danke an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler.

download Klick mich, dann kommst du auf die offizielle Sternstunden-Seite.


Geschichte wird wieder greifbarer!

Am Freitag, den 16.05.2014 kam der Zeitzeuge Abba Naor  in unsere Schule, um von seiner schweren Kindheit im 2. Weltkrieg zu berichten.

Drei Klassen der Jahrgangsstufe 8 freuten sich auf den Besuch eines Mannes, der zwei Konzentrationslager überlebte.  Wir erfuhren, dass er zudem einen großen Teil seiner Familie verloren hatte. Besonders erschreckend fanden wir seine schlimmen Erlebnisse im Konzentrationslager  Dachau.Bildschirmfoto 2014-05-25 um 21.53.29

Mit gerade mal 13 Jahren wusste er alles über Hungersnöte, körperlich harte Arbeit und Mord. Uns blieb eine seiner Erfahrungen besonders in Erinnerung. Sie mussten den ganzen Tag hart arbeiten, natürlich ohne Essen und Trinken. Erst am Abend bekam man eine Scheibe Brot. Der Hunger war aber so groß, dass man am liebsten die Kartoffeln der Schweine gestohlen hätte. Das Problem war nur, dass ein „Quieken“  wohl zum Tod geführt hätte.

Wer Schmerzen hatte und eine bestimmte Strecke nicht zurücklegen konnte, hatte auch keine Chance das Konzentrationslager zu überleben. Diese Angst vor dem Sterben machte ihn einfallsreich. Er stellte sich immer hinter einem Gefangenen, der dünner war, somit hoffte er, länger als einen Tag zu überleben.

Bildschirmfoto 2014-05-25 um 21.53.00Nach seinen beeindruckenden Ausführungen durften wir noch Fragen stellen. Auf die Frage eines Schülers, ob er Adolf Hitler schon einmal persönlich getroffen hätte, antwortete Abba Naor nur: „Nein, aber wir haben alle seine Wut gespürt.“  Eine weitere interessante Frage war: „Sind sie auf die Menschen in Deutschland wütend?“ Darauf antwortete er ruhig und gelassen: „Nein, weil die heutige Generation nicht für die Vergangenheit verantwortlich ist.“

Jetzt wissen wir mehr über die Vergangenheit, können daraus lernen und sind die nächsten Zeitzeugen.


Jobrallye zur besseren Sicht auf die Berufe

Am Dienstag, den 13.05.2014 organisierten die Mittelschule Eduard-Spranger-Straße sowie die Mittelschule an der Torquato-Tasso-Straße eine Jobrallye für alle Schüler der 8. Jahrgangsstufe.

Die Jugendlichen durchliefen in Gruppen verschiedene Stationen mit Berufsbildern. Für die verschiedenen Berufsbilder kamen Unternehmen, die den Schülern von ihren Ausbildungsmöglichkeiten und Praktikumsstellen berichteten. Bei manchen Stationen durften die „Auszubildenden von Morgen“ auch praktische Tätigkeiten erproben, welche in einem möglichen Praktikum oder einer Lehrstelle eine wichtige Rolle spielen.

Die Schüler freuten sich über den „dm-Drogeriemarkt“: Hier mussten die Schüler verschiedene Gewürze erkennen, da man als Kaufmann im Einzelhandel natürlich über seine Produkte informiert sein muss.

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Außerdem war die Firma „Aldi Süd“ vertreten: Hier durften die Schüler an einer Kasse kassieren und lernten so die Arbeit in einer Aldi-Filiale kennen.

 

Der ambulante Pflegedienst stellte verschiedene Pflegeberufe mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation vor.  Hier lernten die Schüler die Wichtigkeit der Pflegeberufe kennen.

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Die Arbeitsagentur wurde von unserer Sozialpädagogin vertreten und machte den Schülern durch das Quiz „Beruferaten“ Lust auf neue Berufsfelder.

 

Der „Hagebaumarkt“ informierte die 8. Klässler über verschieden Ausbildungsberufe in einem Baumarkt. Auch Praktikanten sind hier immer herzlich willkommen. Zudem gab es eine kleine Schulung als Verkäufer.

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Die Bundeswehr stellte sich in Uniform vor. Auch hier wurden nicht nur „Jungs“ angesprochen. Viele Schülerinnen zeigten sich interessiert an diversen Offizierslaufbahnen bzw. an zivilen Berufsfeldern.


Die
„Deutsche Bahn“ zeigt nicht nur in den Medien ihre Ausbildungsoffensive, sie kommt auch in die Schulen. Ein Teamspiel sollte zeigen, wie wichtig in diesem Unternehmen die Teamarbeit ist.

Die „AWO-Kindergrippe“ spricht junge Menschen an, die ein Gefühl für die Bedürfnisse von Babys und Kleinkinder entwickeln können. Hier mussten die Schüler sich um ein „Baby“ kümmern.

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Das Unternehmen „Applemodels“ war für viele Mädchen das „Highlight“ der Jobrallye. Je nach Thema werden erst Kleidungsstücke gezeichnet und dann hergestellt. Besonders kreative Schüler wurden hier angesprochen.

Als Restaurantfachkraft konnte man an der letzten Station Erfahrungen sammeln. In diesem umfangreichen Berufsfeld wurde der Schwerpunkt auf die Essenszubereitung gelegt. Natürlich wissen unsere Schüler auch, dass der freundliche Kontakt mit Menschen ein weiterer wichtiger Punkt in der Ausbildung sein wird.

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Abschließend ist zu sagen, dass der Tag nur Gewinner hervorbrachte. Die Schüler haben nicht nur wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern sammeln dürfen, sie knüpften auch wichtige Kontakte zur Berufswelt. Einige konnten sich sogar einen Praktikumsplatz sichern.

Auch die Arbeitgeber waren voll des Lobes über die teilnehmenden Schüler. Sie werden bestimmt den ein oder anderen in einem Vorstellungsgespräch wiedersehen.

Die erste Jobrallye 2014 an der Mittelschule Eduard-Spranger-Straße wird somit bestimmt nicht die Letzte sein.



Sommerzeit: Eine Stunde vor – Die Zeitumstellung nervt sogar Kühe

MilchkuhDie Sommerzeit wurde 1980 eingeführt, um Energie zu sparen. Doch der Nutzen blieb aus. Menschen und auch Milchkühe leiden. Hat es wirklich Sinn, an der Uhr zu drehen? Immer mehr Bürger sind genervt. (http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article126304387/Eine-Stunde-vor-Die-Zeitumstellung-nervt-sogar-Milchkuehe.html)

Es ist schon länger bekannt, dass der Unterrichtsbeginn in Schulen um 8.00 Uhr zu früh festgelegt ist, weil Kinder im Allgemeinen erst ab ca. 9.00 h konzentrationsfähig sind.
Durch die Sommerzeit beginnt der Unterricht um 7.00 h, also 2 Std. zu früh. Wie soll so Freude am Lernen entstehen? Das alljährliche Herumdrehen an der Zeit ist einer der Faktoren, die kontraproduktiv für das Entstehen von Lernfreude sind. Müdigkeit verursacht nicht nur bei Erwachsenen Konzentrationsschwäche sondern eben und gerade auch bei Kindern. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die sich nach den Bedürfnissen der schwächsten und wichtigsten Mitglieder unserer Gesellschaft richten, wären ein schönes Ziel. Dazu gehört auch, die Zeit laufen zu lassen.

In den “normalen” Schulen wissen alle Pädagogen, dass es Kinder mit der Umstellung nicht so einfach haben, in der Sonderschulszene ist es mitunter eine Katastrophe, da Autisten, Epileptiker, Down-Syndrom-Schüler usw. sehr stark von der Gleichmässigkeit des Tages abhängig sind. Die Folgen sind oft Konzentrationsschwäche, Gereiztheit und soziale Spannungen.

Lesen Sie mehr auf:

http://www.initiative-zur-abschaffung-der-sommerzeit.de/nein

http://www.zeitumstellung-abschaffen.de/

http://www.tagesschau.de/inland/sommerzeit118.html


Schullandheim in der Burg Trausnitz 8abc

Burg Trausnitz

Burg Trausnitz

Ohne Netz, ohne W-Lan und ohne Supermarkt waren wir am Rand des bayerischen Landes. Aber dafür gab es eine Burg, einen Kuhstall und einen Fußballplatz :-).

Alle sind gesund, vielleicht etwas müde, aber frischluftgestärkt wieder in München angekommen.

Gruß und schöne Ferien